25April

Apfelwinzer-Treffen in Naturparks Sternberger Seenland und Nossentiner/ Schwinzer Heide

Wer in der „Region Bienenstraße" - zwischen Schweriner und Plauer See und zwischen etwa der `Höhe´ von Güstrow im Norden und der von Parchim im Süden - auch nur einen einzigen Baum einer alten Apfelsorte sein Eigen nennt... * wer dafür ist, dass diese Äpfel eine erheblich höhere Wertschätzung erfahren sollten... * wer sich überhaupt vorstellen kann, dass sie als Apfelweine vergleichbare Qualitäten aufweisen können wie `große´ Traubensorten unter den Weinen... * wer dafür aufgeschlossen ist, dass diese grundlegend nach traditioneller bäuerlicher Machart entstehen - allein aus Apfelmost, teil- oder vollvergorenem, definitiv ohne jegliche Zusätze... abgesehen von hoch%igem Neutralalkohol: Unser Schlüssel zur Entgrenzung der herkömmlichen `Welt´ der Apfelweine... * wer im engen Zuschnitt der regionalen Begrenzung nicht gleich lokalpatriotische Beschränktheit argwöhnt - immerhin ist das Gros unserer Apfelweinsorten nicht zufällig bei den großen alten mediterranen Weinen `in die Lehre gegangen´, bei Sherry, Port, Madeira & Co;  schließlich wollen wir aber auch garantieren können, dass aus der Zahl der weit über hundert norddeutschen Apfelsorten von den für MV empfohlenen tatsächlich nur hier geerntete Äpfel bei uns zu Most und Wein werden – aus unserer, uns vertrauten Region, für die wir Verantwortung tragen können. Auch die Wahrung aller anderen Qualitätsstandards einer Regionalmarke - „flüssige äpfel aus meckpomm" - gelingt `mit Blick über die Schultern´ möglichst vieler und ansonsten unabhängiger Apfelwinzer nur auf kurzen Wegen, vor Ort... * wer jedoch, ohne diese Ambitionen, einzig und allein „AppelDeSlöppt, den Apfelwein der Bienenstraße" herstellen will - nach der veröffentlichten Rezeptur von 2008 denkbar einfach, jederzeit und von uns allen machbar -, der weiß darum, dass wir das in einer Art Patenschaft nach besten Kräften unterstützen... * wer mit Interesse - bitte schön gern auch mit Skepsis - verfolgt, wie wir uns unter dem Postulat „ehrliche Apfelweine" bemühen, neue Wege zu einem rigoros alternativen Umgang zwischen Produzent und Konsument zu gehen... * wer versteht, dass die `Rohstoff-Quellen´ zugleich die wertvollsten ökologischen Inseln unserer Kulturlandschaft sein könnten, der versteht, dass die heimischen Obstgärten und v.a. unsere Streuobstwiesen unsere Herzensangelegenheit sind, unser Beitrag zu Landschaftspflege, Artenschutz und Klimaschutz (auch das ja kein Geheimnis: unsere Äpfel wachsen auf Bäumen - und was für welchen! Mit Hang zum Menschenalter, wenn wir sie denn pflegen. Tun wir das! Sorgen wir für ihre Nachkommen!)... * wer die ständigen Wer-Fragen ernst genommen hat, wird uns vielleicht abnehmen, dass wir nicht vorrangig Konsumenten unserer Weine anfragen, sondern unsere Nachbarn mit offenen Ohren für ein regionales Projekt, das aus dem tatsächlichen Zusammenhang all dieser einzelnen Elemente seine Kraft schöpfen kann. Wir möchten mit Euch darüber ins Gespräch kommen. Dies gern so gut wie jederzeit:

- Dieter Wismann/  /  / 038482-61548 

- Carsten Timm/  

Auf 2 fixe und gemeinsame Termine im Jahr möchten wir besonders hinweisen:

jeweils am letzten Samstag im April - also am 25.04.20 ab 10 Uhr im Kutschenmuseum in Kobrow

jeweils am 3. Samstag im Oktober - also am 17.10.20 in Diestelow/ Agrar GmbH.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr beide Termine schon einmal in Eurem Kalender einpflanzen würdet; näheres möchten wir gern zeitnah mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Wismann

veröffentlicht in: Bildung

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